Hypnosepraxis Frankfurt
 

Die Agoraphobie ist die Angst davor, an einem Ort zu sein, von dem aus es keinen Ausweg gibt, schutzlos zu sein, keine Hilfe zu bekommen, falls man sie braucht. Agoraphobiker ist immer  auf der Suche nach Sicherheit oder einer Fluchtmöglichkeit.

Er vermeidet:

           

  • Öffentliche Orte und Plätze
  • Zusammentreffen mit vielen Menschen
  • Alleine zu verreisen
  • Fernreisen

Es muss unter allen Umständen verhindert werden, in eine gefährliche Situation zu geraten.

 

 

Wie entsteht eine Agoraphobie?

  • Eine Agoraphobie hat oft eine lange Vorgeschichte. Meist fängt es schon in der Kindheit an. Ein tiefgreifendes Erlebnis, ein Todesfall eines nahestehenden Menschen, eine schwere Krankheit, die man selbst oder ein naher Angehöriger erlebt hat, eine Behinderung, die Scheidung der Eltern, eine Naturkatastrophe, eine Insolvenz. Dabei entsteht das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Der Betroffene fühlt sich hilflos und unfähig, ein solches Ereignis zu verhindern. In Folge übertragen Agoraphobiker dieses Muster auch auf andere Situationen, die damit nichts zu tun haben. Sie fühlen sich dann den Gefahren des Lebens ausgeliefert, fühlen sich alleine, hilflos und schutzlos.
  • Eigentliche Agoraphobie fängt meistens mit kleineren Angstsituationen an. Dann tritt irgendwann die erste Panikattacke auf, an einem an sich harmlosen Ort. Es könnte ein Kino sein, ein Restaurant, ein Geschäft oder auf der Autobahn.
  • Ab diesem Moment erwartet der Phobiker das Eintreten der Panik. Er weiß, er wird in ähnlichen Situationen wieder einen Panikanfall bekommen oder er sagt sich: O Gott, hoffentlich kommt die Panikattacke nicht!
  • Vermeidungsverhalten ist dann die Folge. Viele Agoraphobiker entwickeln Strategien, Tricks und suchen nach Fluchtmöglichkeiten. Sie nehmen Beruhigungsmittel. Sie finden heraus, wo der nächste Arzt ist. Sie verlassen sich auf Ihr Handy. Sie verlassen das Haus niemals alleine.
  • Dazu kommt die Verbreitung der Angst auch in anderen Situationen. Wenn die Benutzung der Bahn Panikattacke ausgelöst hat, dann wird es auch im Bus zu befürchten sein. Dies kann dazu führen, dass von ihm alle öffentlichen Orte als bedrohlich eingestuft werden.
  • Im Extremfall wird die Wohnung gar nicht verlassen. Die Folgen sind soziale Isolation und ein extrem eingeschränktes, abgekapseltes Leben.

Was fühlt der Agoraphobiker in einer „gefährlichen“ Situation?

  • Zittern
  • Schwindel, manchmal Ohnmacht
  • rasender Puls, Herzklopfen,
  • Gefühl der Beklemmung oder Benommenheit
  • trockener Mund, Übelkeit
  • Schwierigkeiten beim Atmen, Brustschmerzen
  • Schweißausbrüche, Hitzegefühl, Frösteln
  • Die Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Todesangst
  • Gefühlslosigkeit, Kribbeln
  • Unwirklichkeit der Situation, das Gefühl, gar nicht da zu sein

 

Hypnosetherapie hilft Ihnen, den Teufelskreis der Vermeidung und Angst zu durchbrechen Wir besprechen den Mechanismus der Entstehung und Aufrechterhaltung der Angst. Sie bekommen Tipps und lernen Angstbewältigungstechniken und konkrete Strategien, um die negativen Gedanken und Bilder zu entmachten, um mit der Angst umzugehen, Ihre Ängste loszuwerden, frei zu sein, Ihre Freiheit und Möglichkeiten wieder zu genießen. Sie werden Freude und Spaß am Leben haben. Sie gewinnen mehr Unabhängigkeit, Mobilität, Lebensfreude und Lebensqualität.

 

Wenn Sie Ihre Angst mit Hilfe von Hypnotherapie  besiegen möchten, helfe ich Ihnen gerne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir.  Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg erfolgreich zu begleiten! Fragen? Rufen Sie an. Ihr Anruf ist willkommen!