Hypnosepraxis Frankfurt
 

Soziale Ängste

 

Wie unterscheidet sich ein Mensch der „nur“ schüchtern ist von einem der soziale Ängste hat? Der Unterschied ist gar nicht so groß. Die Grenze zwischen Schüchternheit und einer sozialen Angst ist fließend.

 

Der Schüchterne  ist in Anwesenheit anderer gehemmt und kontaktscheu, hat Angst  kritisch wahrgenommen und beobachtet zu werden. Gelegentlich verspürt er in solchen Situationen  körperliche Symptome:

  • Erröten
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Drang zum Wasserlassen
  • trockener Mund
  • Schwitzen

Ein schüchterner Mensch meidet die für ihn vermeintlich gefährlichen Situationen, in denen er verurteilt oder abgelehnt werden könnte, er zieht sich zurück.

 soziale Angst

Menschen mit einer sozialen Angst sind auch kontaktscheu und gehemmt. Sie verspüren genauso eine Reihe körperlicher Symptome, zeigen Vermeidungsverhalten in für sie vermeintlich gefährlichen Situationen. Bei der sozialen Angst sind die Häufigkeit des Auftretens und die Intensität viel größer als es bei schüchternen Menschen der Fall ist.

 

Ein Sozialphobiker macht sich negative Gedanken, wird von Minderwertigkeitsgefühlen ständig geplagt, hat Angst Fehler zu machen, sich zu blamieren, peinliche Situationen herbeizuführen oder gedemütigt zu werden. Er erwartet Ablehnung und Misserfolg.

 

Am schlimmsten ist die soziale Angst in Situationen, in denen man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht oder sich  den kritischen Blicken der  Anderen ausgesetzt sieht, also bei Vorträgen, Partys, Einladungen. Also die Angst in Gegenwart anderer zu sprechen, zu essen, zu trinken, zu telefonieren, die Angst, ein Geschäft, ein Restaurant betreten zu müssen.

 

Beschrieben wurde die Angst vor anderen Menschen (soziale Angst) im Jahr 1903 vom französischen Psychiater Janet. Sie hat steigende Tendenz. Immer mehr Menschen würden die täglichen sozialen Kontakte am liebsten minimieren und wären froh und erleichtert, wenn sie möglichst wenig mit Anderen zu tun hätten. Fast alle Menschen und Situationen empfinden sie als Bedrohung; nach Möglichkeit vermeiden sie Aufmerksamkeit, sie erwarten Spott oder gar Erniedrigung. Sie sind eher schweigsam, wortkarg vermeiden Blickkontakt, sprechen leise und undeutlich, wirken resigniert fast starr.

 

 

Sozialphobie

 

Es hat bei Ihnen in jungen Jahren angefangen, in Ihrer Kindheit oder in der Pubertät. Ihre Erziehung war entweder sehr autoritär, einschränkend und streng oder ganz im Gegenteil, Ihre Eltern umsorgten Sie lückenlos, so dass es keine Möglichkeit für Sie gab zu lernen, schrittweise mit negativen Erfahrungen umzugehen. Dann waren Ihre Eltern nicht mehr da und die ganze Last ist auf Sie herabgestürzt. Damit konnten Sie gar nicht zurechtkommen. Sie waren vielleicht auch immer ein schüchternes, zurückgezogenes, ängstliches Kind und in Ihrer Jugend veränderten sich diese Wesenszüge nicht.

 

Mit den Jahren wurde es leider nicht besser, eher schlechter. Die Angst vor den Anderen schränkt Ihr Leben extrem ein. Es ist für Sie schwer, ein Restaurant zu besuchen, ein Büro zu betreten, etwas zu erledigen oder in ein Geschäft zu gehen. Am liebsten wären Sie dabei unsichtbar. Sie sprechen wenig, stottern vielleicht und sind darauf bedacht den Blickkontakt zu meiden. Es kostet Sie eine Unmenge an Kraft und Energie ein Gespräch oder eine Veranstaltung durchzustehen. In dem Moment, in dem sich die Aufmerksamkeit in ihre Richtung wendet, kommen die ganzen Ängste.

 

O mein Gott, hoffentlich sage ich nichts Falsches!

Wie komme ich an? Was denken die Anderen über mich?

Bin ich gut genug?

Ich blamiere mich jetzt, ganz sicher!

 

Dazu kommen roter Kopf, Schweißausbruch, zitternde Hände, Herzrasen, Verspannungen und Übelkeit, Atemnot, Schwindel, die ganzen körperlichen Begleitungen von einer Panikattacke. Ihre Umgebung denkt manchmal, Sie wären distanziert, eingebildet, zurückweisend sogar feindselig.

All das können Symptome einer Sozialphobie sein.

 

Was sind die Folgen von Sozialphobie?

Ständige Anspannung beeinträchtigt das Wohlbefinden; geistige Leistungsfähigkeit, Kreativität, und Aktivität leiden. Die Gesundheit  ist psychisch und körperlich eingeschränkt. Der Endzustand ist dann erreicht, wenn die Betreffenden ihre vier Wände nicht mehr verlassen wollen oder können.  Menschen mit einer Sozialphobie sind drei Mal häufiger arbeitslos und fehlen öfter am Arbeitsplatz als andere.

 

Gibt es Hilfe soziale Angst zu bewältigen?

Hypnosetherapie hilft Ihnen, herauszufinden, was es ganz konkret ist, wovor Sie Angst haben, die Ursachen dafür herauszufinden und zu bearbeiten.  Den Teufelskreis der negativen Gedanken zu durchbrechen. Wir finden und bearbeiten Ihre negativen und einschränkenden Glaubenssätze. Diese werden durch positives und Kraft bringendes Glauben ersetzt. Sie bekommen Tipps, werden Techniken erlernen, um  Ihr Selbstbewusstsein zu erhöhen, lernen sich selbst anzunehmen und zu lieben. Ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, zu lernen sich selbst zu lieben und zu sich selbst zu stehen. Dadurch sammeln Sie positive Erfahrungen und machen sich unabhängig vom Urteil anderer; das führt Sie in die Freiheit und eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten.

 

Wir helfen Ihnen gerne bei der Bewältigung Ihrer Sozialen Angst/Sozialphobie. Kontaktieren Sie uns.