Hypnosepraxis Frankfurt
 

Was ist  ein Trauma?

Ein Trauma (griech.: Wunde) ist eine seelische Verletzung die entsteht durch ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die unser Gefühl der Sicherheit durchbricht. Das, was da passiert ist, kann in dem Moment von der betroffenen Person nicht bewältigt oder verarbeitet werden. Es kann uns aus dem Gleichgewicht bringen und die Art und Weise, in der wir mit uns selbst und unserer Umwelt umgehen, stark einschränken. Typische Beispiele für traumatisierende Ereignisse sind Kriegserfahrungen, Unfälle, Verlusterlebnisse, Missbrauch emotional, körperlich oder sexuell sowie andere natürliche oder vom Menschen verursachte Katastrophen. So können Wunden in der Seele entstehen, die uns dann ein Leben lang belasten.


Wie äußert sich ein Trauma?

  • physische Reaktion: Zittern, Schwitzen, Schüttelfrost, erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, Atemnot, Nacken- und Rückenverspannungen, Migräne, Verdauungsbeschwerden.
  • emotionale Reaktion: Orientierungsverlust, Hilflosigkeit, Gereiztheit, Schreckhaftigkeit, Aggression, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Depressionen.
  • kognitive Reaktion: Amnesie (Gedächtnisverlust), Konzentrationsprobleme Entscheidungsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Sprachprobleme.

Oft kommen die Symptome erst viel später nach dem auslösenden Ereignis, manchmal schleichend und sie werden dann nicht als Folge des Traumas erkannt. Sie kommen hoch durch eine unbewusste Reaktivierung des Traumas, durch einen Trigger. Die Reaktion von Menschen auf traumatische Ereignisse hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Art und Stärke des Erlebnisses, von der Situation des Geschehens und von den persönlichen Ressourcen, über die der Betroffene zu jenem Zeitpunkt verfügt.

 

Was sind die Folgen eines Traumas?

Ob ein traumatisierendes Ereignis negative Folgen hat, hängt von der Schwere und von der Art des Ereignisses ab und von dem Ressourcenzustand des Betroffenen. Auch ein schlimmes Ereignis muss nicht zwangsläufig zu einem Trauma führen. Die Reaktionen auf ein erlebtes Ereignis können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Es kann sogar passieren, dass nach Abklingen der akuten Belastungsreaktionen der Betroffene das Erlebte zurücklassen kann, ohne weitere Lebensbeeinträchtigung.

Bei Zusammenwirkung von mehreren belastenden Faktoren können Angststörung, Depression oder sogenannte posttraumatische Belastungsstörungen auftreten. Mögliche Folgen:

  • Vermeidung auslösender Situationen
  • Flashbacks: Wiedererleben der traumatischen Situation über Bilder und Gefühle
  • Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität
  • Belastung für Partnerschaft und Familie
  • Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen, soziale Isolation, Rückzug und Vereinsamung
  • drohende Arbeitsunfähigkeit

 

Drei Phasen der Traumatherapie:

Stabilisierungsphase:

Die wichtigste Phase, die häufig die längste Zeit der gesamten Traumatherapie beansprucht. In dieser Phase lernen die betroffenen Menschen mit Hilfe von unterschiedlichen Techniken mit Trauma Bildern, mit Ängsten, Alpträumen, Selbstverletzungen und suizidalen Impulsen umzugehen. Hierfür ist Erlernen von unterschiedlichen Entspannungstechniken von großer Bedeutung.

Traumaaufarbeitungsphase:

Gezielte Traumakonfrontation um belastenden Ereignisse und ihre Folgen zu aufarbeiten.

Integrationsphase:

Entwicklung der Akzeptanz, Aufbau neuer Lebensperspektiven und der Rückfallvorbeugung.

 

Ich unterstütze Sie dabei, den Entstehungs- und Erhaltungsmechanismus Ihres Traumas  zu verstehen, Ihre Ängste und alles was damit verbunden ist Schritt für Schritt vollständig abzubauen, sie zu überwinden. Wir besprechen und wenden unterschiedliche Entspannungstechniken praktisch an. Dies und weitere Tipps helfen Ihnen, aus dem Teufelskreis auszusteigen. Wieder Ihre Freiheit zu gewinnen, Ihr Leben wieder zu genießen, Ihre Gestaltungskraft wiederzugewinnen, mehr Selbstvertrauen und Wohlbefinden zu erleben und ihre Fähigkeiten kreativ für die Verwirklichung ihrer Lebensziele einzusetzen.