Vaginismus – Wenn Angst den Körper blockiert
Sie stehen unter Druck – durch Ihren Partner, Ihre Familie oder gesellschaftliche Erwartungen. Immer häufiger werden Sie gefragt, ob Sie sich Kinder wünschen oder warum Sie keine haben. Ihre Eltern sehnen sich danach, Großeltern zu werden. Doch hinter Ihren ausweichenden Antworten verbirgt sich ein Geheimnis, das nur Sie und Ihr Partner kennen: körperliche Liebe ist für Sie unmöglich.
Selbst alltägliche Gespräche unter Freundinnen können belastend sein. Ob es um den Besuch bei der Gynäkologin, den Gebrauch von Tampons oder sexuelle Erlebnisse geht – immer wieder fühlen Sie sich ausgeschlossen und minderwertig.
Oft zeigt sich Vaginismus erst im Rahmen eines unerfüllten Kinderwunsches. Paare unterziehen sich zahlreichen Untersuchungen – Hormonchecks, Spermiogramme, Laparoskopien – bis schließlich die Frage aufkommt: „Haben Sie überhaupt Geschlechtsverkehr?“ Und dann wird klar: Die körperliche Vereinigung ist gar nicht möglich.
Was ist Vaginismus?
Vaginismus ist eine unwillkürliche Verkrampfung des Beckenbodens und der Vaginalmuskulatur. Der Scheideneingang erscheint dadurch eng oder wie verschlossen, sodass das Einführen von Tampons, gynäkologische Untersuchungen oder vaginaler Sex schmerzhaft oder unmöglich werden.
Die verschiedenen Formen des Vaginismus
- Primärer Vaginismus: Von Geburt an besteht die Unfähigkeit, etwas schmerzfrei in die Vagina einzuführen. Dies wird oft erst in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter bemerkt.
- Sekundärer Vaginismus: Entwickelt sich nach negativen Erlebnissen wie Geburtstraumata, sexueller Gewalt oder schmerzhaften gynäkologischen Untersuchungen.
- Konsistenter Vaginismus: Tritt immer auf, unabhängig von der Situation.
- Globaler Vaginismus: Ist nicht abhängig von bestimmten Umständen oder Partnern.
- Situationsbedingter Vaginismus: Tritt nur in bestimmten Situationen auf, z. B. bei gynäkologischen Untersuchungen, während vaginaler Sex möglich ist – oder umgekehrt.
Wie entwickelt sich Vaginismus?
Die Angst vor Schmerzen ist ein zentrales Merkmal des Vaginismus. Sie leiden zusätzlich unter einem beeinträchtigten Selbstwertgefühl, Scham oder einem Gefühl der Wertlosigkeit in Bezug auf ihre Sexualität.
Auch kulturelle und religiöse Prägungen können eine Rolle spielen. Wurde Sexualität tabuisiert, bestraft oder mit Scham belegt, kann dies tiefsitzende Ängste hervorrufen, die den Körper reflexartig in Abwehrhaltung versetzen.
Schätzungen zufolge sind mindestens fünf Prozent aller Frauen von Vaginismus betroffen – die Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher liegen. Viele leiden still, aus Angst vor Stigmatisierung oder Unverständnis.
Behandlungsmöglichkeiten bei Vaginismus
Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung von Vaginismus:
- Psychologische Therapie & Desensibilisierung: Durch Verhaltenstherapie in Kombination mit speziellen Vaginaldilatoren (Hegar-Stäben) lernen Betroffene, sich schrittweise zu entspannen und Berührungen zuzulassen.
- Botox-Injektionen: Das Nervengift entspannt die Vaginalmuskulatur, jedoch mit unklarer Langzeitwirkung. Manche Frauen berichten von Erfolgen, andere von keiner oder nur kurzfristiger Verbesserung.
- Operative Eingriffe: Manche Methoden, wie das Durchtrennen von Muskelgewebe oder Dehnungen unter Narkose, wurden angewandt – doch da Vaginismus meist psychogene Ursachen hat, sind diese Ansätze selten zielführend.
Hypnosetherapie: Lösen Sie Ihre Blockaden auf unterbewusster Ebene
Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode, um tief verankerte Ängste und Blockaden zu lösen. Anders als rein körperliche Behandlungen setzt Hypnose an der Wurzel des Problems an: dem Unterbewusstsein.
Gemeinsam erforschen wir die Ursachen Ihres Vaginismus – sei es eine strenge Erziehung, traumatische Erlebnisse oder tief sitzende negative Glaubenssätze. In einem geschützten Rahmen lösen wir diese Blockaden gezielt auf. Die Hypnosetherapie hilft Ihnen, Ängste zu überwinden und ein erfülltes, angstfreies Liebesleben zu führen.
Möchten Sie sich von Ihrer Angst befreien?
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