Für sich selbst einstehen – ohne Schuldgefühle
Haben Sie das Gefühl, sich ständig zurücknehmen zu müssen, weil Sie fürchten, egoistisch zu wirken? Fühlen Sie sich schuldig, wenn Sie sich um Ihre eigenen Bedürfnisse kümmern? Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen, die früh gelernt haben, Selbstfürsorge sei dasselbe wie Egoismus. Diese tief verwurzelte Überzeugung führt oft dazu, sich selbst zu vernachlässigen, Ja zu sagen, obwohl man Nein meint, und sich leicht übergehen zu lassen.
Die Angst, egoistisch zu sein, ist eng mit der Sozialphobie verbunden – im Kern steht die Furcht, von anderen als selbstsüchtig wahrgenommen und verurteilt zu werden. Die ausführlichen Grundlagen und der vollständige Behandlungsweg sind auf der übergeordneten Seite beschrieben.
Woher die Angst kommt
- Strenge Erziehung: Sätze wie „Stell dich nicht in den Mittelpunkt, sei für andere da!“ prägen unbewusst.
- Negative Erfahrungen: wer rücksichtslose Menschen erlebt hat, möchte auf keinen Fall so sein – und kippt ins andere Extrem.
- Geringes Selbstwertgefühl: wer sich selbst nicht für wichtig hält, stellt die Bedürfnisse anderer automatisch über die eigenen.
- Soziale Erwartungen: in vielen Umfeldern gilt Selbstaufopferung als Tugend – doch zu welchem Preis?
Wie sich die Angst zeigt
- Schuldgefühle, wenn Sie eigene Bedürfnisse äußern oder Grenzen setzen
- das Gefühl, für alle da sein zu müssen, ohne an sich zu denken
- Unbehagen, wenn Sie einmal nicht helfen können
- mangelnde Selbstfürsorge, weil das Wohl anderer immer zuerst kommt
- Frust, weil Sie sich übergehen lassen und eigene Wünsche zurückstellen
Langfristig führen diese Muster zu Erschöpfung, Leere und Frust.
Wie Hypnose hilft
Die Angst, egoistisch zu sein, beruht auf einem tief verankerten Glaubenssatz: „Ich bin nur wertvoll, wenn ich für andere da bin.“ In der Trance lässt sich dieser Satz behutsam wandeln, sodass ein gesundes Gleichgewicht zwischen Selbstfürsorge und Rücksichtnahme entstehen darf:
- einschränkende Glaubenssätze lösen: es ist in Ordnung, auf sich selbst zu achten
- Selbstwert stärken: Ihre Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die anderer
- Schuldgefühle loslassen: Sie dürfen für sich sorgen, ohne sich schlecht zu fühlen
- gesunde Beziehungen führen: Menschen mit klaren Grenzen werden respektiert
Besonders passend ist hier die systemisch-konstruktivistische Arbeit, die die familiär und kulturell geprägte Bedeutung von Selbstfürsorge neu fasst – ergänzt durch die Arbeit mit dem inneren Kind. Der vollständige Methodenüberblick ist auf der Seite zur Sozialphobie beschrieben.
Ablauf einer Sitzung
- Persönliches Gespräch: wir identifizieren gemeinsam Ihre Ängste, Erfahrungen und unbewussten Glaubenssätze.
- Tiefenentspannung: Ihr Unterbewusstsein wird in einen Zustand tiefer Ruhe geführt.
- Neuausrichtung: überholte Denkmuster werden durch neue, stärkende Überzeugungen ersetzt.
- Alltagsintegration: Sie erhalten praktische Techniken, um Ihr neues Selbstbewusstsein zu festigen.
Was Sie selbst tun können
- Selbstfürsorge neu deuten: für sich zu sorgen ist kein Egoismus, sondern die Grundlage, langfristig auch für andere da sein zu können.
- Das Schuldgefühl bemerken: es ist ein altes Muster – nicht die Wahrheit über Sie.
- Im Kleinen üben: bewusst eine Kleinigkeit für sich selbst tun und das Unbehagen aushalten.
- Eigene Bedürfnisse ernst nehmen: sie genauso zählen lassen wie die der anderen.
Eng verwandt sind die Angst, Nein zu sagen und die Konfliktangst.
Wenn das ständige Sich-Übergehen tief verwurzelt ist und in Erschöpfung oder anhaltende Niedergeschlagenheit mündet, kann eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein – Hypnose lässt sich gut damit kombinieren.
Lernen Sie, gut zu sich selbst zu sein
Stellen Sie sich vor, wie befreiend es ist, sich ohne schlechtes Gewissen auch einmal an die erste Stelle zu setzen – und zu tun, was Ihnen guttut. Wo nötig, lässt sich die Arbeit gut mit anderer Begleitung kombinieren. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin bei Monika Kundrikova in DER HYPNOSEPRAXIS in Frankfurt und lösen Sie Ihre Angst vor Egoismus. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.

