Reiseangst bewältigen – wieder entspannt ans Ziel
Sie planen jede Fahrt akribisch, prüfen Alternativrouten und vermeiden es konsequent, über Brücken oder durch Tunnel zu fahren. Doch dann kommt es doch: Eine Baustelle oder eine Umleitung zwingt Sie zu genau dem, was Sie am meisten fürchten – und plötzlich wird es schwierig.
Woher kommt die Angst vor Brücken und Tunneln?
Für viele Menschen ist eine Brücke oder ein Tunnel nicht nur ein Bauwerk, sondern eine Gefahr: die Vorstellung, gefangen zu sein, keine Fluchtmöglichkeit zu haben oder die Kontrolle zu verlieren. Schon der Gedanke daran kann Herzklopfen, Schweiß oder Schwindel auslösen, im Extremfall eine Panikattacke. Häufige Ursachen:
- Belastende Erlebnisse: ein Stau im Tunnel oder ein Steckenbleiben auf einer Brücke.
- Übernommene Ängste: ängstliche Bezugspersonen geben ihre Sorgen unbewusst weiter.
- Angst vor engen Räumen: eine Klaustrophobie kann sich auf Tunnel übertragen.
- Angst vor Kontrollverlust: die Sorge, mitten auf der Strecke nicht heraus zu können.
Symptome
- Herzrasen und Schweißausbrüche schon bei der Vorstellung der Passage
- Schwindel, Übelkeit oder Zittern während der Fahrt
- Fluchtgedanken oder der Drang, abrupt umzukehren
- Panikattacken mit Atemnot und Engegefühl
- Vermeidungsverhalten: alle Routen ohne Brücken und Tunnel planen
Gerade die Vermeidung verstärkt die Angst, weil der Körper nie die Erfahrung macht, dass keine reale Gefahr besteht.
Wie Hypnose hilft
In tiefer Entspannung kann das Unterbewusstsein die alte Verknüpfung lösen und Brücken und Tunnel als neutrale, sichere Orte abspeichern:
- Den Teufelskreis durchbrechen: angstauslösende Gedankenmuster verlieren ihre Kraft.
- Neue Verknüpfungen schaffen: die Passage wird zunehmend als sicherer Weg erlebt.
- Körperliche Reaktionen regulieren: Anspannung lässt nach, Ruhe tritt an ihre Stelle.
- Entspannung erlernen: Techniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung beruhigen den Körper.
Die Methoden hinter der Trance
„Hypnose Frankfurt“ ist dabei ein Rahmen, in dem mehrere fundierte Verfahren ineinandergreifen. Welche zum Einsatz kommen, entscheidet Monika Kundrikova nach Ihrer Geschichte:
- Generative Trance (n. Dr. Stephen Gilligan): Sie durchfahren Brücke oder Tunnel in der Vorstellung ruhig und sicher – das Unterbewusstsein speichert diese neue Vorlage.
- NLP (DVNLP) und Ankertechnik: ein Gefühl von Ruhe wird abrufbar – genau im Moment der Einfahrt.
- EMDR (DGMT-zertifiziert): über bilaterale Stimulation wird die Ladung eines auslösenden Erlebnisses gelöst.
- Hypnosystemische und systemisch-konstruktivistische Arbeit (n. Dr. med. Gunther Schmidt bzw. Ausbildung bei Diana Drechsler): die Angst wird als schützender Anteil verstanden und ihre Bedeutung neu gefasst.
Einen vollständigen Überblick über die zugrunde liegenden Aus- und Fortbildungen finden Sie in der Vita von Monika Kundrikova.

Ablauf einer Sitzung
- Anamnese: wir schauen gemeinsam auf Ihre Angst und bisherigen Erfahrungen.
- Individuelle Hypnose: Ihr Unterbewusstsein wird sanft in einen entspannten Zustand geführt.
- Transformation: belastende Verknüpfungen weichen ruhigen, sicheren Vorstellungen.
- Integration: Sie erhalten Strategien, um entspannt zu reisen.
Gewinnen Sie Ihre Reiselust zurück
Stellen Sie sich vor, ohne Stress durch einen Tunnel zu fahren oder entspannt eine Brücke zu überqueren – ohne Umwege ans Ziel. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in DER HYPNOSEPRAXIS in Frankfurt. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.
