Zahnarztangst mit Hypnose in Frankfurt behandeln.

Den Zahnarztbesuch wieder entspannter erleben

Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl: Eigentlich wissen Sie, dass Sie zum Zahnarzt gehen sollten. Doch schon beim Gedanken an den Termin werden Sie unruhig.

Der typische Geruch der Praxis, das Geräusch des Bohrers, die Spritze oder allein die Vorstellung, auf dem Behandlungsstuhl zu liegen und den Mund öffnen zu müssen, reichen aus – und die Angst ist da.

Vielleicht denken Sie:

„Was, wenn es weh tut?“

„Was, wenn ich Panik bekomme?“

„Was, wenn ich würgen muss?“

„Was mache ich, wenn ich nicht mehr kann und trotzdem nicht einfach aufstehen kann?“

Möglicherweise schieben Sie deshalb Kontrolltermine immer wieder auf. Erst ein schmerzender Zahn oder ein anderes akutes Problem bringt Sie schließlich dazu, doch einen Termin zu vereinbaren.

Und je länger Sie nicht beim Zahnarzt waren, desto größer kann zusätzlich die Scham werden: Was wird der Zahnarzt über meine Zähne denken?

So kann aus Angst ein Kreislauf entstehen, der den nächsten Zahnarztbesuch immer schwieriger macht.

Zahnarztangst ist mehr als die Angst vor Schmerzen

Nicht jeder Mensch fürchtet sich aus demselben Grund vor einer Zahnbehandlung.

Vielleicht haben Sie früher eine schmerzhafte oder unangenehme Behandlung erlebt. Möglicherweise liegt diese Erfahrung schon viele Jahre zurück oder stammt aus Ihrer Kindheit.

Bei anderen Menschen steht weniger der mögliche Schmerz im Vordergrund als das Gefühl, die Kontrolle abgeben zu müssen.

Sie liegen zurückgelehnt auf dem Behandlungsstuhl. Jemand arbeitet in Ihrem Mund. Sie können in diesem Moment nicht einfach sprechen und haben vielleicht das Gefühl, nicht unmittelbar aus der Situation herauszukommen.

Gerade für Menschen, denen Kontrolle und Sicherheit sehr wichtig sind, kann sich diese Situation ausgesprochen unangenehm anfühlen.

Auch andere Ängste können eine Rolle spielen – beispielsweise Angst vor Spritzen, Blut, Schmerzen oder einem starken Würgereiz.

Die Zahnarztangst steht deshalb häufig in engem Zusammenhang mit anderen medizinischen Ängsten. Mehr über diese Zusammenhänge erfahren Sie auf meiner Seite „Angst vor dem Arzt“.

Wie zeigt sich Zahnarztangst?

Vielleicht bemerken Sie Ihre Angst bereits Tage vor dem Termin. Sie denken immer wieder daran, schlafen schlechter oder spielen gedanklich durch, was passieren könnte.

Andere typische Reaktionen können sein:

  • Herzrasen, Schwitzen oder Zittern
  • starke innere Anspannung
  • Panik im Wartezimmer oder auf dem Behandlungsstuhl
  • Angst vor dem Bohrer oder anderen Geräuschen
  • Angst vor Spritzen oder Schmerzen
  • ausgeprägter Würgereiz
  • Angst, keine Kontrolle mehr zu haben
  • Scham wegen des Zustands der Zähne
  • wiederholtes Verschieben oder vollständiges Vermeiden von Zahnarztterminen

Nicht jeder Mensch erlebt alle diese Reaktionen. Entscheidend ist, wie sehr die Angst Ihren Alltag und die notwendige zahnärztliche Versorgung beeinträchtigt.

Wenn Vermeidung die Zahnarztangst verstärkt

Einen Zahnarzttermin abzusagen kann zunächst erleichternd wirken.

Der unangenehme Termin ist weg – und damit verschwindet für den Moment auch ein Teil der Angst.

Genau diese Erleichterung kann jedoch dazu beitragen, dass sich die Vermeidung festigt. Beim nächsten notwendigen Termin ist die Angst wieder da.

Vielleicht sind inzwischen sogar Zahnprobleme hinzugekommen. Gleichzeitig steigt möglicherweise die Scham, weil Sie schon lange nicht mehr beim Zahnarzt waren.

Aus:

Angst → Vermeidung → kurzfristige Erleichterung

kann mit der Zeit ein Kreislauf werden:

noch mehr Angst → noch mehr Vermeidung → noch größere Hürde für den nächsten Zahnarztbesuch.

Diesen Kreislauf zu verstehen, kann bereits ein wichtiger erster Schritt sein.

Hypnose bei Zahnarztangst

Vielleicht haben Sie sich schon oft gesagt:

„Es ist doch nur ein Zahnarzttermin. Ich muss mich einfach zusammenreißen.“

Doch Angst lässt sich nicht immer durch vernünftige Argumente ausschalten.

Ihr Verstand kann wissen, dass Sie bei einem kompetenten Zahnarzt gut aufgehoben sind – während Ihr Körper trotzdem mit Anspannung, Herzklopfen oder Panik reagiert.

Hier kann die therapeutische Arbeit mit Hypnose Frankfurt ansetzen.

In der Hypnose können wir uns unter anderem mit den Gedanken, inneren Bildern, körperlichen Reaktionen und früheren Erfahrungen beschäftigen, die mit Ihrer Zahnarztangst verbunden sind.

Vielleicht gibt es beispielsweise immer wieder ein bestimmtes inneres Bild davon, was während der Behandlung passieren könnte. Oder eine frühere unangenehme Erfahrung taucht innerlich immer wieder auf.

Ziel der Arbeit ist es, solche automatischen Reaktionen zu verändern und neue Erfahrungen von Ruhe, Sicherheit und Selbstwirksamkeit aufzubauen.

Je nach individueller Situation können dabei unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Neben Hypnose arbeite ich unter anderem mit EMDR, hypnosystemischen Ansätzen und Ankertechniken.

Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, hängt davon ab, was hinter Ihrer persönlichen Zahnarztangst steht.

Angst vor Kontrollverlust beim Zahnarzt

Ein Thema begegnet mir bei Ängsten immer wieder: die Angst vor Kontrollverlust.

Beim Zahnarzt kann sie besonders deutlich werden.

Sie können während der Behandlung nicht wie gewohnt sprechen. Der Zahnarzt befindet sich sehr nah an Ihnen. Instrumente sind in Ihrem Mund. Vielleicht haben Sie zusätzlich Angst, sich zu verschlucken oder würgen zu müssen.

Dann kann der Gedanke entstehen:

„Was ist, wenn ich die Situation nicht mehr kontrollieren kann?“

In der therapeutischen Arbeit kann es deshalb wichtig sein, nicht nur an der Angst vor dem Zahnarzt selbst zu arbeiten, sondern auch an dem Bedürfnis, jederzeit alles unter Kontrolle haben zu müssen.

Wenn der Würgereiz zum Problem wird

Manche Menschen haben weniger Angst vor Schmerzen als vor ihrem eigenen Würgereiz.

Allein die Vorstellung eines Abdrucklöffels, eines Instruments oder einer Behandlung weiter hinten im Mund kann Anspannung auslösen.

Und auch hier kann ein Kreislauf entstehen:

Sie erwarten, dass Sie würgen müssen. Dadurch steigt Ihre Anspannung. Sie beobachten jede Empfindung im Mund besonders aufmerksam – und die Angst vor dem Würgereiz nimmt weiter zu.

Auch solche automatisierten Reaktionen können Thema einer Hypnosesitzung sein.

Eine Erfahrung aus meiner Praxis

Eine Klientin kam zu mir, nachdem sie im Mund operiert worden war. Eine Woche später sollten die Fäden gezogen werden.

Allein die Vorstellung daran löste bei ihr große Angst aus. In Gedanken stellte sie sich vor, wie der Faden durch das noch empfindliche Gewebe gezogen würde und wie schmerzhaft dies sein könnte.

In unserer Arbeit bereitete sie sich innerlich auf den bevorstehenden Termin vor und stellte sich einen ruhigen und positiven Verlauf vor.

Später berichtete sie mir:

„Ich habe mir vorgestellt, wie schön der Termin wird – und genau so kam es. Der Arzt lächelte sogar zurück, ich spürte nichts, nach zwei Minuten war alles vorbei. Ich ging glücklich und stolz nach Hause.“

Diese Erfahrung beschreibt den persönlichen Verlauf dieser Klientin. Sie ist keine Garantie dafür, dass eine Behandlung bei einem anderen Menschen genauso verläuft.

Was Sie selbst vor dem nächsten Zahnarzttermin tun können

Sagen Sie Ihrer Zahnarztpraxis möglichst schon bei der Terminvereinbarung, dass Sie Angst vor der Behandlung haben. Sie müssen sich dafür nicht schämen.

Vereinbaren Sie vor der Behandlung ein eindeutiges Stopp-Zeichen, beispielsweise das Heben einer Hand. Allein das Wissen, die Behandlung jederzeit unterbrechen lassen zu können, kann Ihnen ein Stück Kontrolle zurückgeben.

Auch eine ruhige Atmung kann hilfreich sein. Konzentrieren Sie sich besonders auf ein langsames, entspanntes Ausatmen.

Wenn Ihre Angst sehr groß ist, können Sie mit Ihrer Zahnarztpraxis besprechen, ob zunächst ein Termin zum Kennenlernen, zur Untersuchung und zur Besprechung der weiteren Schritte möglich ist.

Wichtig ist jedoch: Notwendige Zahnbehandlungen sollten nicht wegen der Angst dauerhaft aufgeschoben werden.

Hypnose ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung oder Behandlung. Sie kann als therapeutischer Ansatz dabei unterstützen, mit der Angst vor dem Zahnarztbesuch anders umzugehen.

Wieder mit mehr Sicherheit zum Zahnarzt

Vielleicht wünschen Sie sich vor allem eines: einen Zahnarzttermin vereinbaren zu können, ohne schon Tage vorher ständig daran denken zu müssen.

Wieder auf dem Behandlungsstuhl sitzen zu können und zu wissen:

„Ich kann das schaffen. Ich bin der Situation nicht hilflos ausgeliefert.“

Wenn Ihre Zahnarztangst Sie davon abhält, notwendige Termine wahrzunehmen, begleite ich Sie gerne dabei, die dahinterliegenden Ängste und Reaktionsmuster zu verändern.

Vereinbaren Sie einen Termin bei Monika Kundrikova in DER HYPNOSEPRAXIS in Frankfurt am Main. Eine Sitzung ist je nach Situation auch online möglich.


Häufige Fragen zur Hypnose bei Zahnarztangst

Kann Hypnose bei Zahnarztangst helfen?

Hypnose bzw. Hypnotherapie wird auch im Zusammenhang mit Zahnbehandlungsangst eingesetzt. Ob und in welchem Umfang sie für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation und der Ausprägung Ihrer Angst ab.

Bin ich während der Hypnose bei Bewusstsein?

Hypnose bedeutet nicht, bewusstlos oder willenlos zu sein. Sie bleiben ansprechbar und können die Sitzung jederzeit unterbrechen.

Kann auch ein starker Würgereiz Thema der Hypnose sein?

Ja. Wenn Angst, Erwartung und Anspannung den Würgereiz verstärken, können diese Reaktionsmuster in der therapeutischen Arbeit berücksichtigt werden. Körperliche Ursachen sollten gegebenenfalls medizinisch bzw. zahnmedizinisch abgeklärt werden.

Wie viele Sitzungen brauche ich bei Zahnarztangst?

Das lässt sich nicht seriös pauschal beantworten. Es hängt unter anderem davon ab, wie ausgeprägt die Angst ist, welche Erfahrungen dahinterstehen und ob weitere Ängste beteiligt sind.

Ersetzt Hypnose die Behandlung beim Zahnarzt?

Nein. Hypnose behandelt keine Zahnerkrankung und ersetzt weder Untersuchung noch notwendige zahnärztliche Behandlung. Ziel ist die Arbeit an der Angst und den damit verbundenen Reaktionen.

 

Hypnose hilft Ihnen Ihre Angst vor dem Zahnarzt zu bewältigen

 

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