Hypnose Frankfurt: Generalisierte Angststörung überwinden.

Wenn das Sorgen nicht aufhört

Was ist eine generalisierte Angststörung?

Eine generalisierte Angststörung ist durch anhaltende und schwer kontrollierbare Sorgen über unterschiedliche Lebensbereiche gekennzeichnet. Die Gedanken kreisen beispielsweise um Gesundheit, Familie, Arbeit, Finanzen oder die Zukunft. Häufig kommen innere Unruhe, Anspannung, Schlafprobleme oder Erschöpfung hinzu.

Sie liegen abends im Bett. Eigentlich sind Sie müde.

Doch kaum wird es ruhig, beginnt Ihr Kopf zu arbeiten.

„Was, wenn ich krank werde?“

„Was, wenn bei der Arbeit etwas schiefgeht?“

„Was, wenn meinen Kindern etwas passiert?“

Vielleicht lösen Sie einen Gedanken und schon steht der nächste vor der Tür.

Sie wissen selbst, dass vieles davon wahrscheinlich niemals eintreten wird. Sie haben schon versucht, vernünftig mit sich zu reden.

„Jetzt hör doch endlich auf, dir solche Gedanken zu machen.“

Aber der Kopf hört nicht auf.

Morgens wachen Sie auf – und noch bevor der Tag richtig angefangen hat, sind die Sorgen wieder da.

Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl schon seit Jahren.

Sie funktionieren. Sie gehen zur Arbeit, kümmern sich um Ihre Familie, erledigen Ihre Aufgaben. Von außen merkt möglicherweise kaum jemand, wie viel Kraft Sie dieses ständige Denken kostet.

Doch innerlich kommen Sie kaum zur Ruhe.

Wenn Sorgen und Ängste viele Lebensbereiche erfassen, nur schwer kontrollierbar sind und den Alltag über längere Zeit deutlich beeinträchtigen, kann eine generalisierte Angststörung dahinterstehen.

Wie zeigt sich eine generalisierte Angststörung?

„Was ist, wenn …?“ Diese vier Wörter können einen erstaunlich großen Teil des Tages bestimmen.

Was ist, wenn ich meinen Arbeitsplatz verliere?

Was ist, wenn ich ernsthaft krank bin?

Was ist, wenn meinem Partner etwas passiert?

Was ist, wenn wir finanzielle Probleme bekommen?

Was ist, wenn ich einen Fehler mache?

Das Besondere an der generalisierten Angststörung ist häufig, dass die Angst nicht an eine einzige Situation gebunden ist.

Heute geht es um Ihre Gesundheit.

Morgen um die Arbeit.

Danach um Ihre Kinder, Ihre Beziehung, Ihre finanzielle Situation oder die Zukunft.

Kaum ist eine Sorge etwas ruhiger geworden, findet der Kopf möglicherweise schon das nächste Thema.

Das kann unglaublich anstrengend sein.

Warum führen Sorgen und Grübeln nicht zu mehr Sicherheit?

Hinter dem vielen Nachdenken steckt nicht selten ein nachvollziehbarer Wunsch:

Sie möchten verhindern, dass etwas Schlimmes passiert.

Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Sie besser vorbereitet sind, wenn Sie alle Möglichkeiten vorher durchdenken.

Also gehen Sie Situationen im Kopf immer wieder durch.

Was könnte passieren?

Was müsste ich dann tun?

Habe ich etwas übersehen?

Für einen kurzen Moment kann dieses Nachdenken sogar das Gefühl vermitteln, etwas unter Kontrolle zu haben.

Doch Sicherheit stellt sich nicht dauerhaft ein.

Es taucht eine neue Möglichkeit auf.

Ein neues „Ja, aber …“.

Und alles beginnt von vorne.

So kann sich ein Kreislauf entwickeln:

Unsicherheit → Sorgen → Grübeln → kurzfristiges Gefühl von Kontrolle → neue Zweifel → noch mehr Sorgen.

Sie denken immer mehr – und fühlen sich trotzdem nicht sicherer.

Welche Symptome kann eine generalisierte Angststörung verursachen?

Die Sorgen spielen sich nicht nur im Kopf ab.

Vielleicht liegen Ihre Schultern ständig angespannt. Sie pressen nachts die Zähne zusammen oder bemerken Schmerzen im Kiefer. Ihr Magen reagiert. Das Herz schlägt schneller. Sie fühlen sich nervös oder erschöpft.

Manche Menschen beschreiben ein permanentes Gefühl, als müssten sie auf irgendetwas vorbereitet sein.

Aber worauf eigentlich?

Genau das lässt sich häufig gar nicht beantworten.

Mögliche Beschwerden bei einer generalisierten Angststörung sind unter anderem:

  • innere Unruhe und Nervosität
  • Muskelverspannungen
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Schwitzen oder Zittern
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • schnelle Erschöpfung
  • Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren

Solche körperlichen Beschwerden können allerdings auch andere Ursachen haben. Deshalb ist eine medizinische Abklärung wichtig, insbesondere wenn Beschwerden neu, stark oder ungeklärt sind.

Warum lässt sich das Grübeln bei einer generalisierten Angststörung nicht abschalten?

Vielleicht haben Menschen in Ihrem Umfeld schon zu Ihnen gesagt:

„Mach dir doch nicht so viele Gedanken.“

Sie würden wahrscheinlich gerne genau das tun.

Doch Sorgen lassen sich nicht einfach auf Kommando abstellen.

Das Problem besteht nicht darin, dass Sie überhaupt über mögliche Schwierigkeiten nachdenken. Jeder Mensch macht sich Sorgen.

Problematisch wird es, wenn Ihr Kopf fast ununterbrochen versucht, mögliche Gefahren vorherzusehen.

Dabei kann etwas Paradoxes passieren:

Sie suchen durch das Denken nach Sicherheit – und beschäftigen sich dadurch immer stärker mit möglichen Gefahren.

Ihr Körper bekommt kaum noch Gelegenheit, wirklich herunterzufahren.

Deshalb reicht es häufig nicht, sich einfach zu sagen:

„Ich brauche keine Angst zu haben.“

Der Verstand versteht diesen Satz vielleicht.

Das Gefühl folgt ihm trotzdem nicht.

Hypnose bei generalisierter Angststörung

Genau an dieser Stelle kann therapeutische Arbeit mit Hypnose ergänzend ansetzen.

Nicht, indem wir Ihnen suggerieren:

„Ab heute machen Sie sich keine Sorgen mehr.“

Und auch nicht, indem wir berechtigte Sorgen einfach wegmachen.

Wir schauen vielmehr gemeinsam darauf, was hinter Ihrem ständigen Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle steht.

Welche Gedanken wiederholen sich?

Welche inneren Bilder entstehen dabei?

Was passiert in Ihrem Körper?

Was befürchten Sie, wenn Sie einmal nicht alles durchdenken?

Welche Erfahrungen und Überzeugungen könnten dazu beitragen, dass Ihr inneres Warnsystem so häufig aktiv wird?

In der Hypnose kann die Aufmerksamkeit stärker nach innen gerichtet werden. Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen, innere Bilder und persönliche Erfahrungen können dadurch aus einer anderen Perspektive betrachtet und therapeutisch bearbeitet werden.

Ziel ist nicht, nie wieder Sorgen zu haben. Ziel ist, dass Sorgen nicht mehr bestimmen, wie Sie leben.

Kontrollverlust bei generalisierter Angststörung

In meiner Arbeit mit Ängsten begegnet mir ein Thema immer wieder:

„Ich muss die Kontrolle behalten.“ Bei manchen Menschen entwickelt sich daraus eine ausgeprägte Angst vor Kontrollverlust.

Vielleicht kennen Sie das.

Wenn Sie alles durchdenken, fühlen Sie sich vorbereitet.

Wenn Sie vorbereitet sind, fühlen Sie sich sicherer.

Doch das Leben lässt sich nicht vollständig kontrollieren.

Wir können nicht garantieren, dass wir niemals krank werden.

Wir können nicht jede berufliche Entwicklung vorhersehen.

Wir können nicht verhindern, dass Menschen, die wir lieben, Schwierigkeiten erleben.

Und wir können nicht jede Entscheidung treffen, ohne irgendein Risiko einzugehen.

Der Versuch, absolute Sicherheit herzustellen, kann deshalb selbst zu einer Quelle ständiger Anspannung werden.

In der therapeutischen Arbeit kann es darum gehen, wieder besser zu unterscheiden:

Was kann ich tatsächlich beeinflussen?

Und:

Was darf ich loslassen, weil es außerhalb meiner Kontrolle liegt?

Das kann einen großen Unterschied machen.

Wie ich in DER HYPNOSEPRAXIS arbeite

Jeder Mensch bringt eine andere Geschichte mit.

Deshalb gibt es bei mir kein starres Programm, das bei jedem Menschen mit generalisierter Angststörung identisch abläuft.

Je nach persönlicher Situation können Elemente aus Hypnose und Hypnosetherapie, hypnosystemischer Arbeit, EMDR, NLP sowie Entspannungs- und Ressourcenarbeit einbezogen werden.

Manchmal steht das Gedankenkarussell im Vordergrund.

Bei einem anderen Menschen geht es stärker um körperliche Anspannung.

Vielleicht gibt es belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Oder hinter den Sorgen steckt ein sehr starkes Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit.

Wir schauen deshalb zunächst darauf, was Ihre Angst aufrechterhält und was Sie persönlich brauchen.

Einen Überblick über meine Aus- und Fortbildungen finden Sie in meiner Vita.

Eine Erfahrung aus meiner Praxis

Eine Kundin kam mit einer ganzen Reihe körperlicher Beschwerden zu mir.

Ihr Kiefer schmerzte. Ihr war häufig übel. Dazu kamen ein starkes Engegefühl und ein Druck im Magen.

Doch die Angst hatte inzwischen noch viel mehr verändert.

Autofahren war für sie nicht mehr möglich.

Auswärts übernachten? Undenkbar.

Essen gehen? Ebenfalls nicht.

Rückblickend beschrieb sie ihre damalige Lebensqualität als praktisch nicht mehr vorhanden.

Während eines psychosomatischen Reha-Aufenthalts war ihr Hypnose als mögliche ergänzende Unterstützung empfohlen worden. Trotzdem war sie zunächst skeptisch.

Sie fragte sich unter anderem, ob Hypnose bei ihr überhaupt funktionieren könne.

Im Erstgespräch besprachen wir ausführlich, wie die Arbeit abläuft und was sie selbst dazu beitragen kann.

Denn mir ist dabei etwas wichtig:

Ich kann Ihnen den Weg zeigen und Sie begleiten. Gehen müssen Sie ihn selbst.

Zwischen den Terminen arbeitete die Kundin weiter. Wir besprachen ihre Erfahrungen, Veränderungen und auch Rückschläge.

Nicht alles verlief geradlinig.

Manches wurde besser, dann tauchte wieder etwas auf.

Dann schauten wir erneut hin.

Zwischen April und Oktober 2022 fanden insgesamt 13 Termine statt.

Später berichtete die Kundin, dass sie wieder Auto fahren, verreisen, Zeit mit Freunden genießen und auswärts essen konnte. Nach ihrer eigenen Schilderung waren auch die zuvor beschriebenen körperlichen Beschwerden nicht mehr vorhanden.

Sie schrieb über ihre Erfahrung:

„Ich kam als letzte Hoffnung – und habe mein altes, schönes Leben zurückbekommen. Wer denkt, so kann es nicht weitergehen, dem rate ich, sich darauf einzulassen.“

Das ist die persönliche Erfahrung dieser Kundin. Sie zeigt, wie ihr individueller Weg verlaufen ist. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass eine andere Person dieselben Ergebnisse oder dieselbe Anzahl an Sitzungen benötigt.

Was hilft gegen das Gedankenkarussell?

Geben Sie Ihren Sorgen eine feste Zeit

Wenn ein Gedanke auftaucht, müssen Sie ihn nicht sofort lösen.

Notieren Sie ihn und legen Sie beispielsweise eine feste „Sorgenzeit“ am Tag fest.

Das kann helfen, Sorgen nicht den gesamten Tag bestimmen zu lassen.

Fragen Sie: „Kann ich jetzt etwas tun?“

Wenn ja, überlegen Sie einen konkreten nächsten Schritt.

Wenn nein, beobachten Sie, ob weiteres Nachdenken tatsächlich eine Lösung bringt – oder nur eine weitere Runde im Gedankenkarussell.

Kommen Sie zurück in die Gegenwart

Schauen Sie sich bewusst um.

Was sehen Sie?

Was hören Sie?

Was spüren Sie gerade?

Ihr Kopf beschäftigt sich möglicherweise mit nächster Woche, nächstem Jahr oder einem Ereignis, das vielleicht niemals eintritt.

Ihr Körper befindet sich aber hier. Jetzt.

Beruhigen Sie Ihren Körper

Ruhiges Atmen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder andere Entspannungsverfahren können helfen, körperliche Anspannung wahrzunehmen und zu reduzieren.

Sie müssen dabei nicht perfekt entspannen.

Es reicht zunächst, Ihrem Körper regelmäßig Momente zu geben, in denen er nicht ständig funktionieren muss.

Welche Behandlung ist bei einer generalisierten Angststörung sinnvoll?

Eine generalisierte Angststörung ist eine psychische Erkrankung und sollte fachgerecht diagnostiziert werden.

Für ihre Behandlung stehen wissenschaftlich untersuchte Verfahren zur Verfügung. Besonders die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den etablierten Behandlungsverfahren. Je nach individueller Situation können auch andere psychotherapeutische Verfahren oder Medikamente infrage kommen.

Hypnose wird ebenfalls im Zusammenhang mit Angst untersucht. Die wissenschaftliche Datenlage speziell zur generalisierten Angststörung ist jedoch begrenzter als bei etablierten Standardverfahren.

Deshalb verspreche ich Ihnen nicht, eine generalisierte Angststörung mit Hypnose „wegzumachen“.

Hypnose kann vielmehr ergänzend eingesetzt werden, beispielsweise um mit belastenden Gedanken, inneren Bildern, Anspannung, persönlichen Erfahrungen und automatisierten Reaktionsmustern zu arbeiten.

Wenn Sie bereits ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden, kann eine begleitende Zusammenarbeit sinnvoll sein.

Wann sollten Sie sich professionelle Hilfe holen?

Wenn Sorgen und Ängste über längere Zeit Ihren Alltag bestimmen, Sie kaum noch schlafen können, körperliche Beschwerden entwickeln, sich zunehmend zurückziehen oder Beruf, Familie und Beziehungen darunter leiden, sollten Sie sich professionelle Unterstützung suchen.

Auch körperliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Bei akuten psychischen Krisen oder Suizidgedanken benötigen Sie unmittelbar ärztliche oder psychiatrische Hilfe.

Hypnose hilft sanft und nachhaltig Ihre generalisierte Angststörung zu bewältigen.

Wenn im Kopf wieder Platz für das Leben entsteht

Vielleicht wünschen Sie sich gar nicht, nie wieder über Probleme nachzudenken.

Sie möchten nur nicht mehr morgens mit Sorgen aufwachen und abends mit denselben Sorgen einschlafen.

Sie möchten eine Entscheidung treffen können, ohne anschließend jede mögliche Konsequenz hundertmal durchzugehen.

Wieder Auto fahren.

Verreisen.

Mit Freunden essen gehen.

Oder einfach einen Abend auf dem Sofa verbringen, ohne dass Ihr Kopf ständig fragt:

„Und was ist, wenn …?“

Es geht nicht darum, ein Leben ohne Unsicherheit zu schaffen.

Es geht darum, wieder leben zu können, obwohl nicht alles kontrollierbar ist.

Wenn Sorgen, Grübeln und Ängste Ihren Alltag bestimmen, begleite ich Sie gerne dabei, einen anderen Umgang damit zu entwickeln.

Möchten Sie etwas verändern?📞 Vereinbaren Sie einen Termin bei Monika Kundrikova in DER HYPNOSEPRAXIS in Frankfurt am Main oder Heusenstamm. Je nach Situation ist auch ein Online-Termin möglich.

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