Innere Sicherheit finden – mit und ohne andere
Sobald Sie allein sind, breitet sich Unruhe oder Leere aus. Vielleicht halten Sie an Beziehungen fest, die längst nicht mehr passen, oder füllen jede freie Minute mit Kontakten, nur um die Stille zu vermeiden. Die Angst vor dem Alleinsein – oft eine Angst, verlassen zu werden – kann das Leben stark bestimmen. Die gute Nachricht: Sie lässt sich gut behandeln.
Die Angst vor dem Alleinsein ist eine Form der Beziehungsangst – hier geht es um die Furcht, verlassen zu werden und mit sich allein zu sein. Sie ist gewissermaßen der Gegenpol zur Angst vor Nähe. Die ausführlichen Grundlagen finden Sie auf der übergeordneten Seite.
Wie sich die Angst zeigt
- Unruhe, Leere oder Panik, sobald man allein ist
- Festhalten an Beziehungen, auch wenn sie nicht guttun
- ständiges Bedürfnis nach Gesellschaft, Bestätigung und Erreichbarkeit
- große Furcht, verlassen oder zurückgewiesen zu werden
- Schwierigkeit, Zeit allein zu genießen oder bei sich zu sein
Wichtig: Alleinsein und Einsamkeit sind nicht dasselbe. Allein zu sein kann sich erfüllend anfühlen – die Angst entsteht dort, wo das Alleinsein mit dem Gefühl von Verlassenheit oder Wertlosigkeit verknüpft ist.
Woher sie kommt
- Frühe Erfahrungen: Verlassenheit, unzuverlässige Bindungen oder Verluste in der Kindheit.
- Schmerzhafte Trennungen: Erlebnisse, die die Furcht vor erneutem Verlassenwerden verstärkt haben.
- Geringer Selbstwert: der Wert wird stark über die Nähe und Bestätigung anderer definiert.
- Fehlende innere Sicherheit: es fehlt das Gefühl, in sich selbst einen sicheren Ort zu haben.
Wie Hypnose hier hilft
Die Angst vor dem Alleinsein wurzelt oft in frühen Erfahrungen, in denen Sicherheit und Gehalten sein zu kurz kamen. In der Trance lässt sich der früh verletzte Anteil erreichen und stärken, sodass ein inneres Gefühl von Sicherheit entsteht, das nicht allein von anderen abhängt. Der eigene Selbstwert wird gefestigt, und Alleinsein darf sich von Bedrohung zu einem Raum wandeln, in dem man auch bei sich selbst gut aufgehoben ist.
Der vollständige Methodenüberblick (u. a. Arbeit mit dem inneren Kind, Ressourcen-Trance, EMDR, systemisch-konstruktivistische Arbeit) ist auf der Seite zur Beziehungsangst beschrieben.
Was Sie selbst tun können
- Das Alleinsein in kleinen Schritten üben: bewusst kurze Zeiten allein gestalten und angenehm füllen.
- Sich selbst Gutes tun: lernen, sich selbst zu beruhigen und zu umsorgen, statt es nur von anderen zu erwarten.
- Selbstwert pflegen: den eigenen Wert unabhängig von der Anwesenheit anderer stärken.
- Kontakte bewusst wählen: Nähe aus Verbundenheit suchen, nicht aus Angst vor der Stille.
Niemand sollte aus Angst vor dem Alleinsein in einer Beziehung bleiben, die schadet. Belastet die Angst Sie stark, geht sie mit anhaltender Niedergeschlagenheit einher oder führt sie zu ungesunder Abhängigkeit, ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung sinnvoll – Hypnose Frankfurt lässt sich gut damit kombinieren.
Eng verwandt sind die Angst vor Nähe (der gegensätzliche Pol) und die Angst, betrogen zu werden.
Bei sich selbst zu Hause sein
Stellen Sie sich vor, Zeit allein nicht mehr zu fürchten, sondern als wohltuend zu erleben – und Nähe aus freier Wahl zu suchen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin bei Monika Kundrikova in DER HYPNOSEPRAXIS in Frankfurt – in der Praxis oder per Videositzung. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.
